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2014-10-15
Autor Simon Weißenfels

Julia Gajer Sechste beim Ironman Hawaii - Größter Karriereerfolg für die Süßenerin

Beim schwersten Rennen der Triathlon-Szene gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: Wer zum ersten Mal in Hawaii startet, ist da um für die kommenden Jahre zu lernen und das Rennen zu verstehen. Julia Gajer war vor dem Start der Ironman-Weltmeisterschaften ein solcher Neuling auf der Insel, hatte vor dem Start jedoch bei optimalem Rennverlauf eine TOP10-Platzierung angekündigt.

Gemeinsam mit 35 Profifrauen und gejagt von knapp 3000 Altersklassenathleten erwischte die Athletin vom WMF BKK-Team AST Süßen keinen guten Auftakt in der ersten Disziplin. Ungewohnt weit zurück lag die ehemalige Schwimmerin nach der 3,8 Kilometer langen Runde im Pazifik und und stieg erst als 21. nach 1:00:17h aus der Bucht von Kailua Kona.

Nach einem schnellen Wechsel folgte Gajers Wackeldisziplin, schon um 8 Uhr morgens war bei 35 Grad klar, dass der 90 Kilometer lange Weg zum Wendepunkt nach Hawi weit werden würde. Doch die 32-Jährige konzentrierte sich auf ihr Rennen, fuhr konstant durch die Lavafelder und macht auf den Wellen nach Hawi ihr Rennen. Als 13. wendete Gajer dann, wusste aber, dass der Rückweg aufgrund der starken Winde an diesem Tag der schwerere Teil der Strecke sein würde. Im Gegensatz zu vielen Konkurrentinnen brach die Süßenerin jedoch auf dem Rückweg nicht ein, sondern konnte bis zur Einfahrt auf den Queen K-Highway kurz vor Kona sogar noch vier weitere Athletinnen überholen und wechselte nach einer Radzeit von 5:06:13h und nach insgesamt 6:09:05h als Neunte in die Laufschuhe.

Die Mittagssonne und knapp 40 Grad Celsius Temperaturen ließen den abschließenden Marathon zu einem regelrechten Abnutzungskampf werden. Gajer lief jedoch konstant knapp über vier Minuten pro Kilometer und war bis zum weiten Weg hinaus in das Energy Lab bereits als Siebte unterwegs. Am schwersten Punkt der Strecke folgte jedoch dann kein Einbruch, sondern die WMF BKK-Athletin konservierte ihre Kräfte, welche trotz fehlender Verpflegung auf den letzten Radkilometern noch da zu sein schienen. Die letzten Kilometer waren für Gajer dann der härteste Triumphlauf ihres Lebens. Hinter der Siegerin und Titelverteidigerin Mirinda Carfrae aus Australien, sowie Daniel Ryf aus der Schweiz und Rachel Joyce aus Großbritnannien bog Gajer mit einem 3:04h-Marathon auf die Zielgerade am Pier von Kona.

Platz 6 und 9:16:58h bedeuteten trotz vieler Erfolge der letzten Jahre den größten Karriereerfolg von Julia Gajer.

Auch das Männerrennen Bot aus Sicht der Süßener Triathleten hochgradig Spannendes. Nicht nur der fünfte deutsche Sieg auf Hawaii durch Sebastian Kienle nach Thomas Hellriegel (1997), Norman Stadler (2004&2006) und Faris Al-Sultan (2005), sowie Platz 3 durch Olympiasieger Jan Frodeno sorgte für große Aufmerksamkeit. Auch lieferten sich Mathias Flunger, Timo Hummel und Marcus Büchler den halben Tag über einen packenden Dreikampf mit unterschiedlichem Ende. Marcus Büchler war noch als Schnellster nach knapp über einer Stunde Schwimmzeit aus dem Wasser gekommen, kurz vor Mathias Flunger. Dieser attackierte dann aber direkt auf dem Rad und distanzierte Büchler am Wendepunkt in Hawi bereits um vier Minuten. Büchler, welcher auch Timo Hummel von hinten näher kommen sah, war jedoch die Woche vor dem Rennen von einer Erkältung angeschlagen gewesen und musste seine Kräfte für den windigen Rückweg sparen.

Hier kam es unter den knapp 3000 Altersklassenathleten zu einem heißen Kampf, welcher vor allem für Timo Hummel noch einen langen Tag bedeuten würde. Flunger und Büchler wechselten nach 6:02h und 6:05h in die Laufschuhe, Hummel hat bei seinem ersten Hawaii-Auftritt bereits zwanzig Minuten Rückstand auf beide. Flunger konnte sich dann auf den ersten Kilometern noch weiter von Büchler absetzen, ein Jahr nach seinem sensationellen Debüt in 9:01h hielt er seine Kilometerzeiten konstant und erreichte eine Marathonzeit von 3:13h. Dies lies ihn nach 9:16:28h über die Ziellinie kommen, als 67. im Gesamtklassement und Achter seiner Altersklasse M30.

Marcus Büchler machten die fehlenden Kräfte vor allem im zweiten Teil des Marathons zu schaffen. Der Routinier lief den Marathon in 3:37:28h und überquerte als 238. der Gesamtwertung und 52. seiner Altersklasse die Ziellinie in Hawaii nach 9:45:04h.

Hawaii-Debütant Timo Hummel musste die ganze Härte der Insel spüren. Magenprobleme und eine falsche Ernährung führten zu einem Marathon im Schritttempo und in einer Zeit von 5:21:46h. Dies bedeutete für ihn eine Endzeit von 11:48:57h, was Platz 1258 in der Gesamtwertung und Platz 142 in der Altersklasse bedeutet.

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