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2018-02-19
Autor Anil Cyprien Allag

Brocken-Challenge 2018: Vom wilden Südwesten zum hohen Norden.

Dieses Jahr waren 5 Laufverrückte aus dem wilden Südwesten zum hohen Norden gefahren, um an dem absoluten Winter-Lauf Highlight teilzunehmen (80 Km von Göttingen zum Brockengipfel). Bei 490 Anmeldungen waren ca. 200 Startplätze vergeben worden. Um 6:00 Uhr nach dem BC Schlachtruf ‚Here We Go‘ starteten 183 Läufer, davon bekamen 172 die Finisher-Medaille. Unser Teamkamerad, Anil Cyprien Allag, war dieses Jahr zum zweiten Mal dabei.
Er schildert uns hier seine Eindrücke;

Bild: Anil (65) und Manfred Rainer (34)

"Der Wettergott war an diesem Tag gut aufgelegt und bescherte uns angenehme Temperaturen knapp unter der Nullgrad-Grenze. Am Seeburger See drangen die Strahlen der Morgenröte durch die Wolken durch. Es herrschte bis knapp unterhalb des Gipfels ein perfektes Laufwetter.
Im Gegensatz zum letzten Brockenlauf in 2016 hatte ich dieses Mal keinen freien Kopf. Nach einer Zwangspause von fast einem Jahr, schwirrten mir bei jedem Wehwehchen die Gedanken durch den Kopf (haben die letzten 2 Monate Training gereicht? Habe ich vielleicht zu viel gemacht? Wann kommt der ‚Mann mit dem Hammer‘? ...).
In der ersten Hälfte der Strecke blockierten hin und wieder viele Bäume den Weg (der Sturm Fredericke hatte auch hier gewütet), die man auf neuen Pfaden umgehen musste. Teilweise waren die verschlammten Wege in der welligen Strecke bis Barbis (Km 42,196) durch den Frost hart und buckelig. Bis dahin lief ich mit einem für mich angenehmen Tempo. Dort konnte ich die verschwitzten Klamotten und die Schuhe wechseln und mich mit Wasser versorgen. Ich muss bei meinem Begleiter Andreas Bulling (Vorsitzender des neu gegründeten Vereins Alb-Traum100, der den gleichnamigen Ultra entlang der wunderschönen Albtraufgänger-Strecke aus der Taufe gehoben hat siehe ), nicht den allerbesten Eindruck hinterlassen haben, zumal die Brocken-Challenge erst ab hier ernst wird.

Der Einstieg in den Harz beginnt mit dem sog. Entsafter 1 (unangenehmer und stundenlanger stetiger Anstieg). Auf dem Weg konnte man eigentlich nur in der Mitte des Forstweges laufen, da die Fahrzeugspuren links und rechts ziemlich vereist waren. Die paar cm, die man im Schnee ständig zurückrutscht im langsam aber stetig ansteigenden Weg, zehrten an meinen Nerven. Ich entschied mich direkt neben der Fahrspur zu laufen, wo der Schnee weniger zerstampft ist, bis zu dem Moment, wo mein rechter Fuß plötzlich seitlich wegrutschte. Ich konnte mich gerade noch vor einem Sturz retten und spürte ein starkes Ziehen an der Innenseite der Oberschenkelmuskulatur. Ich kehrte wieder zur Mitte des Weges zurück und lief weiter mit der Angst im Nacken, mir eine Muskelzerrung zuzuziehen. Im Entsafter 2 verschwanden die Gedanken beim Betrachten der perfekten Winterlandschaft, der Schnee war viel besser, und die Kräfte kamen wieder zurück. Ab Oderbrück (Km 72) kündigte sich bei mir ein Leistungstief an. Es war für mich eine große Erleichterung als Andreas Bulling motivierend mit einem angepassten Tempo vor mir lief. Ich folgte seinen Schritten gedankenlos wie ein Automat. Auf den letzten Km zum Brocken muss eine steile Passage (30% Steigung), die sog. Rampe überwunden werden. Danach geht es entlang den Bahnschienen, bevor es wieder steil zum Gipfel geht.

Gepaart mit Nebel und Wind herrschte im Gipfelbereich eine eisige Kälte mit gefühlt 2-stelligen Minusgraden. Am Ziel peitschte der eiskalte Wind um die Ohren, und man sah kaum mehr als 10m Entfernung. Ich suchte mit Manfred Rainer Schulter an Schulter das Ziel und liefen glücklich als letzte Mohikaner des wilden Südwesten nach 10:50:00 Std durchs Tor und erreichten den 97-ten Platz in der Gesamtwertung.

Nach einer ausgedehnten Pause mit Speis und Trank im Goethe-Saal wurden die Rucksäcke aufgeschultert um den 8 Km langen Rückweg zum Auto resp. zum Bus zu Fuß anzutreten. Von dort fuhren wir nach Göttingen zurück.

Man muss aber feststellen, dass bei so einem Lauf mit unberechenbaren Schwierigkeiten in einer wunderschönen Landschaft mit launischen Wetterlagen, wo die Menschen an und auf der Strecke (Organisatoren, Helfer und Läufer) das Herz am rechten Fleck haben, eine Platzierung wirklich nachrangig ist. Den Lauf zu beenden ist an sich Erfolg genug."

Ergebnisse aller Läufe aus der RegionErgebnisse aller Läufe aus der Region

  • Anil Cyprien Allag (AST Süßen): Zeit: 10:50 Platz Gesamt: 97 AK-M65: 1
  • Karlheinz Dravec (TSV Lichtenwald): Zeit: 8:29 Platz Gesamt: 11 AK-M55: 1
  • Erwin Bauer: Zeit: 9:01 Platz Gesamt: 23 AK-M45: 4
  • Nadia Beep: Zeit:10:36 Platz Gesamt: 93 AM-W45: 4
  • Manfred Rainer: Zeit: 10:50 Platz Gesamt: 97 AK-M60: 4
Vielen Dank an unsere Sponsoren

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